Bad zum Raben

seit 2025 im Bauteam. Wird im Kollektiv geplant und ausgeführt. 

Das Bad zum Raben ist mehrere Jahrhunderte alt. Damit der Raben in den kommenden Jahrzehnten wieder dauerhaft Badegäste empfangen kann, braucht er eine gründliche Erneuerung. Mit dem Umbau erhält der Raben neue Leitungen, Becken, eine Lüftung, angenehme atmosphärische Böden und Wände sowie eine verbesserte Raumeinteilung: Künftig soll es im Raben vier verschieden warme Becken mit naturbelassenem Thermalwasser geben, eines davon das eben erst freigelegte Originalbecken aus der Belle-Epoque, sowie ein Kaltbecken. Dazu ein kleines Bistro, eine kleine Bühne, Räume für Kunst und Erholung und eine Bäder-Mediathek. Mit dem sorgfältigen Umbau können wir die historische Bausubstanz erhalten und die Thermalgeschichte erlebbar machen. Das Bad zum Raben wird ein bebadbares Kulturerbe und soll zugleich einen möglichst einfachen und nachhaltigen Betrieb ermöglichen. So entwickeln wir im Raben die schweizweit erste Thermalwasser-Aufbereitung ohne chemische Zusätze und die Abwärme des Thermalwassers wird für die Erzeugung des Duschwassers genutzt. 

Quelle: www.rabenbaden.ch

2025: Aufnahme als Case study Baukultur Schweiz in Entstehung.

Leemann 1845: Plan von den Thermalquellen, Wasserleitungen und Bädern zu Baden im Aargau
Der Schweizerhof um 1900 – vormals Rappen am Kurplatz in Baden Quelle: Hist. Museum Baden
Reallabor im freigelegten Belle Époque-Becken: Die Materialien inklusive Beleuchtung werden auf Dauerhaftigkeit im Thermalwasser getestet.
Musterraum 1:1 (Foto CL)
Das Kulturbad mit dem grössten Thermalbecken lässt einen durch den Garten gestaffelten Blick in die Weite des Limmatraumes zu.
Zunächst betritt man eine einfache, doch nicht ärmliche Halle, den ehemaligen Hof. (Nach Plinius)
Der Musterraum dient uns als 1:1 Reallabor der geplanten Oberflächen.
Der Musterraum dient uns als 1:1 Reallabor der geplanten Oberflächen.

Workshop HBC April 25

Workshop April 25 mit HBC Biberach:
Nach ersten Spitz-/Abbrucharbeiten untersuchen wir das Material.
Foto: Nicolas Petit